Rettungskarte hinter Sonnenblende klemmen

Rettungskarte hinter Sonnenblende
Hilfe für die Hilfsdienste: Eine im Auto deponierte Rettungskarte gibt spezifische Infos zum Fahrzeug. Einsatzkräfte können Unfallopfer damit schneller bergen. Foto: Tobias Hase/dpa/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Autofahrer sollten eine sogenannte Rettungskarte für Notfälle hinter die Sonnenblende des Fahrers klemmen, rät der Tüv Süd. Diese Karte zeigt schematisch die Lage von Elementen an, die für die Rettungsarbeiten nach einem Unfall relevant sind.Solche Hinweise sind vor allem bei Hybrid- und Elektroautos wichtig, berichtet die Prüfgesellschaft. Denn die neuen Techniken seien häufig bei den Rettern im Detail noch nicht bekannt. Mit der Karte verkürze sich die durchschnittliche Rettungszeit auf ein Drittel, verweist der Tüv Süd auf Erfahrungen von Feuerwehr und anderen Rettungsdiensten.Die Karten lassen sich zumeist bei den aus dem Internet herunterladen, ausdrucken und an die Sonnenblende klemmen. Der Ausdruck sollte zugunsten einer besseren Übersichtlichkeit farbig sein. Manche Autoclubs und Prüfgesellschaften bieten auch Aufkleber für die Frontscheibe an, die auf die Rettungskarte im Auto hinweisen. Die Rettungskarte zeigt beispielsweise an, wo Airbags, Gasleitungen, Steuergeräte, Hochvoltbauteile und die Ansatzpunkte für Bergewerkzeug liegen. So können Rettungskräfte schneller erkennen, wo sie zum Beispiel gefahrlos und effizient Karosseriescheren oder Spreizer ansetzen können oder ob sie besondere Maßnahmen zur Sicherheit treffen müssen.

Quelle: dpa-News

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